Emo Frisuren 2017 stehen für Emotionalität und wahre Kreativität


Ich möchte mir so gerne eine Emo-Frisur machen, schreibt ein Mädchen in einem Forum: Aber wie bekomme ich das hin? Ob Berlin, Tokio oder New York - der Emo-Style hat längst die ganze Welt erobert.

     

Emo Frisuren für Mädchen
© Scott Griessel - Fotolia.com



Die Emokultur gab es schon in den 80er-Jahren, sie gehörte damals aber noch zur Subkultur des Punk. Das und die Tatsache, dass die heutigen Emos Eigenschaften wie Emotionalität, Introvertiertheit und Melancholie zum Kult erklärt haben, spiegelt sich auch in den Emo-Frisuren wider. Lange, meist schwarze Haare, oft über das Gesicht gekämmt und mit Haarspray und Haarschmuck aufgepeppt, farbige Strähnchen, Kreativität und auch Konformität kennzeichnen moderne Emo-Frisuren. Emo Frisuren wurden bei vielen Fans von Tokio Hotel zu aktuellen Trendfrisuren auserkoren, obwohl dieser Mega-Hype vorbei ist bleibt auch bei uns der Emo-Style mit den passenden Emo Frisuren bei der jungen Generation zur beliebten Alternative von Coole Frisuren.



Emo Frisuren ist eine beliebte Ausdrucksform von Emotionalität

Emo Style der rockt
© Scott Griessel - Fotolia.com

Egal ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau: Jeder kann sich eine Emo-Frisur machen lassen, die zu seinem Typ passt.



Man denke nur an die Jungs von Tokio Hotel - die Band hatte wesentlichen Anteil daran, das Emo-Frisuren zurzeit wieder so hip sind. Ganz wichtig bei Emo-Frisuren ist das Pony: Fast immer ist es lang und leicht schräg und wird mit Hilfe von Haarspray zur Seite gekämmt, so dass die Augen teilweise verdeckt sind. Ebenfalls ein Markenzeichen von Emo-Frisuren ist der asymmetrische Schnitt. Spießige Kurzhaarschnitte oder gar Glatzen sind nichts für Emos. Sie wollen ihre Frisur lang und geheimnisvoll. Während Männer bei Emo-Frisuren in der Regel auf Schwarz setzen, spielen Emo-Girls gerne auch mal mit leuchtenden Farben wie Rot, Blond, Pink, Violett, Blau oder Grün. Diese Farben werden bei einer Emo-Frisur aber meist nicht flächig eingesetzt, sondern in Strähnchen oder einzelnen Partien wie dem Pony. Eine Emo-Frisur darf nicht zu flippig aussehen, sondern muss immer einen Hauch des Geheimnisvollen ausstrahlen.


Eine Emo Frisur ohne passenden Emostyle-Outfit? Sicht nicht!

Emo Klamotten und Style
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Ein Emo-Outfit wird übrigens erst komplett, wenn außer der Frisur auch der Rest stimmt: Armbänder, Nietengürtel und Piercings sind sowohl bei Mädchen als auch bei Jungs beliebt.



Dazu eine enge, am besten schwarze Jeans und ein schwarzes oder buntes Shirt mit dem Logo einer Rockband oder mit Mustern wie Sternen, Punkten, Streifen und, ganz wichtig, Totenköpfen. Diese Motive sind auch für einen passenden Haarschmuck die richtigen: Haarreifen oder Haargummies mit aufgedruckten Totenköpfen, Herzen oder Würfeln, noch besser mit Symbolen aus A Nightmare before Christmas komplettieren eine Emo-Frisur. Dazu trägt man Vans oder Chucks, die etwas ausgefallener designt sein dürfen, beispielsweise rot-schwarz kariert.

Soll man sich selbst an eine Emo-Frisur wagen oder lieber zum Frisör gehen? Wer sich allein an eine Emo-Frisur wagt, obwohl er oder sie zuvor nur gewöhnliche Frisuren getragen hat, der sollte für die ersten Emo-Schnitte unbedingt einen Experten zu Rate ziehen. Frisöre kennen eine Vielzahl von Emo-Frisuren und wissen, welcher Schnitt zum Typ passt. Die Gesichtsform, Struktur der Haare und die Höhe der Stirn sind wie bei jeder anderen Frisur auch bei einer Emo-Frisur wichtig. Ein Frisör kann unter Berücksichtigung dieser Faktoren eine Emo-Frisur kreieren, an der man lange Zeit Freude hat. Der Frisör verrät auch tolle Styling-Tipps für Emo-Frisuren.


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